Die Geschichte vom großen schwarzen Vogel der einen größeren Horst bauen wollte

Ein Sommermärchen von Margrit Timmermann

In einer Buche auf einem Berg bewohnt ein großer schwarzer Vogel mit seiner Familie einen Horst. Nun hatte der dieser Vogel gehört, dass man in der Ganterstadt größere Nester bauen kann. Schnell nahm er seine unsichtbare Schubkarre und sammelte schon mal Nistmaterial. Als es Zeit war, sich für einen Spitzenbauplatz zu bewerben, machte sich der große schwarze Vogel mit seinem Nestling auf den Weg.

Die Flugroute ging über Stenum denn hier fand die Verlosung der Listenplätze statt. Allerdings hatten auch die anderen Vögel aus der Sippe „Schwarze Vögel“ von dem Wettbewerb gehört und waren nach Stenum geeilt. Der erste Wettkampf  begann. Als dem Vogel aus der Buche das Gezeter jedoch zu groß wurde, schlug er einmal mit seinem Flügel und ein Vogel aus dem Süden zog sich zurück.

Nach einer kurzen Verschnaufpause setzten der Altvogel und sein Nestling ihre Reise in Richtung Ganterzentrum fort. Doch bei dem Versuch dort unter Beifall der gesamten Sippschaft "Schwarze Vögel"  zu landen ging irgendetwas daneben.

Die Spatzen pfeifen von den Dächern: der schwarze Vogel aus dem Norden hatte noch keine Freigabe zur Landung bekommen und man wollte ihm sogar die Bauplatznummer entziehen. Er hatte einfach vergessen dass der ganz große schwarze Vogel Haheihu immer noch als Fluglotse auf dem Tower sitzt.

Die anderen buntgefiederten Artgenossen sangen gemeinsam das Lied: "In Ganderkesee geht die Sonne auf“, und der schwarze Vogel wurde vom orangefarbenen Sonnenlicht geblendet. Mit gestutzten Flügeln kehrte er in seinen Horst zurück.

Gott sei Dank hat sein Weibchen als Haustier einen Hund und keine Katze, denn kranke Vögel und Katzen vertragen sich nicht gut.